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Untragbar – Know-how für die Schule

Überblick

Kinder und Jugendliche mit schweren Verhaltensproblemen werden nicht von einem Moment auf den anderen untragbar für die Regelschule. Vielmehr sind es Biographien der Eskalation, in deren Verlauf zahlreiche Institutionen und Fachpersonen beteiligt sind. An der Tagung berichten Expertinnen und Experten, die solche Kinder und Jugendliche betreuen, welche Massnahmen erfolgreich sind und welche nicht – und wie die Regelschule von diesem Wissen profitieren könnte.

Mit acht Jahren hänselt er seine Mitschüler. Mit zehn drangsaliert und schikaniert er sie. Mit zwölf wird er in die erste schlagkräftige Clique aufgenommen, mit dreizehn bedroht er seine Lehrpersonen, schwänzt immer häufiger den Unterricht, mit vierzehn wird er straffällig. Mit anderen Worten: Es eskaliert. Daraufhin folgen Aufenthalte in spezialisierten Schulen und Institutionen, weitere Delikte, andere Fachstellen. Was ging schief, wie soll es weitergehen?
Diese fiktive, aber realistische Kurzbiographie zeigt exemplarisch: Kinder und Jugendliche mit schweren Verhaltensproblemen werden nicht von einem Moment auf den anderen untragbar für die Regelschule. Vielmehr sind es Jahre dauernde Geschichten gescheiterter Versuche – nicht nur des Jugendlichen selber, sondern aller beteiligten Personen und Institutionen. Dazu gehört zu Beginn die Regelschule, manchmal mit speziellen Mitteln wie Schulinseln, später kommen ambulante Psychotherapien oder stationäre Ansätze bis hin zu Jugendstrafmassnahmen dazu.
Was bedeutet das für die Schule, was bedeutet es für Sie als Fachperson, welches Know-how benötigen Sie?

Die Grundidee dieser Tagung besteht darin, fünf Stufen einer solchen Eskalation so präzise zu analysieren, dass Sie als Fachperson künftig besser mit Kindern und Jugendlichen mit schweren Verhaltensproblemen umgehen können. Dazu haben wir Expertinnen und Experten eingeladen, die in der Schule nicht mehr tragbare Kinder und Jugendliche betreuen – im Rahmen von Schulinseln, ambulanten Therapien, stationären psychiatrischen Therapien oder Jugendstrafmassnahmen. Sie werden uns exklusiv darüber berichten, was genau sie mit solchen Kindern und Jugendlichen tun.
Nach den Kurzreferaten werden wir mit diesen Expertinnen und Experten jeweils ein vertiefendes Gespräch führen. Dabei steht die Leitfrage im Zentrum: Was hätten diese «Klienten» in der Regelschule gebraucht, damit es möglicherweise nicht so weit gekommen wäre? In einer Expertenrunde bei Kaffee und Kuchen können Sie abschliessend Ihrerseits, wenn Sie wollen, den Referentinnen und Referenten Ihrer Wahl Fragen stellen, die Sie in Ihrem Berufsalltag umtreiben.
Die Basis für diese fünf Eskalationsstufen legt ein international renommierter Experte: Der Arzt, Hirnforscher und Psychotherapeut Prof. Dr. med. Joachim Bauer aus Freiburg im Breisgau wird uns in seinem Eröffnungsreferat ausführen, was die Grundlagen für eine wirkungsvolle Unterstützung, Begleitung und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit schwierigem Verhalten sind.

Zielgruppen

Fachpersonen der Schulischen Heilpädagogik, Sozialpädagogik und Schulsozialarbeit, Lehrpersonen, Schulleitungen, Schulbehörden sowie weitere Fachpersonen, die in der Schule und ihrem Umfeld tätig sind.

Detailprogramm

Die Tagung ist ausgebucht! Wir führen eine Warteliste. Bitte senden Sie uns ein Mail an tagungen@hfh.ch mit folgenden Angaben: Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse, Rechnungsadresse, Telefonnummer.

Detailprogramm zur Tagung Untragbar – Know-how für die Schule

Leitung

  • Sigrist Markus, Prof. lic. phil., Fachpsychologe für Kinder- und Jugendpsychologie FSP, Dozent, Institut für Verhalten, sozio-emotionale und psychomotorische Entwicklungsförderung HfH

Fakten

Kursnummer
2018-81
Datum
17.03.2018–17.03.2018
Dauer
Samstag, 17. März 2018, 8.30-16.00 Uhr
Maximale Teilnehmer
199
Ort
Zürich
Anmeldeschluss
17. März 2018
Kosten
CHF 280.-

Kontakt

Hochschuladministration
Tel. +41 44 317 11 81
weiterbildung[at]hfh.ch weiterbildung