Lernschwierigkeiten

Kategorie Institutsthema

Lernschwierigkeiten gehören zum Schulalltag, viele Fachpersonen begegnen ihnen täglich. Doch was genau steckt dahinter? Der Beitrag bietet eine Orientierung im Begriffsdschungel, geht auf mögliche Ursachen ein und gibt Inputs zu Förderansätzen.

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Priska Hagmann-von Arx Titel Prof. Dr.

Funktion

Co-Leiterin a.i. Institut für Lernen unter erschwerten Bedingungen / Prof. für Lernprozesse und -entwicklung

Oliver Hengartner Titel MA

Funktion

Senior Lecturer

Lernschwierigkeiten entstehen in einer individuellen und oft komplexen Lern- und Entwicklungssituation. Deshalb ist es wichtig, Kinder und Jugendliche sowie ihr Umfeld als Ganzes zu betrachten. Ausgehend von diesem systemisch-ganzheitlichen Verständnis werden erstmals wichtige Begriffe erklärt, in einem zweiten Teil sind mögliche individuelle sowie umweltbezogene Ursachen aufgezeigt. Abschliessend wird aufgezeigt, wie Förderung bei Lernschwierigkeiten gestaltet werden kann, um damit Kinder und Jugendliche in ihrer Lernentwicklung wirksam zu unterstützen.

Was sind Lernschwierigkeiten? Aus entwicklungstheoretischer Sicht erfolgt Lernen in einem dynamischen Spannungsfeld zwischen dem, was das Kind bereits selbstständig kann («Zone der aktuellen Entwicklung»), und dem, was es mit Unterstützung lernen kann («Zone der nächsten Entwicklung»). Das Konzept geht auf Lew Vygotski (1894–1934) zurück (Heimlich, 2022). Dieses Verständnis basiert auf einem sozial-konstruktivistischen Lernmodell. Das bedeutet: Lernen findet in sozialen Situationen statt, wird aber gleichzeitig von Kindern und Jugendlichen individuell aufgebaut und verstanden.

Nach Vygotski lernen Kinder und Jugendliche besonders gut, wenn die Anforderungen ihrer «Zone der nächsten Entwicklung» entsprechen. Lernschwierigkeiten entstehen dann, wenn die Anforderungen nicht zu den individuellen Voraussetzungen der Kinder und Jugendlichen passen. Sie entstehen also bei Überforderung, aber auch bei Unterforderung. Vor diesem Hintergrund sind Lernschwierigkeiten nicht einfach Defizite, sondern ein normaler Bestandteil von Lernprozessen. Heimlich (2022, S. 30) formuliert es so: «Schwierigkeiten des Lernens entstehen in allen Lernprozessen für alle Lernenden». Problematisch werden Lernschwierigkeiten dann, wenn sie über längere Zeit bestehen, nicht überwunden werden können oder wenn für Kinder und Jugendliche ein hoher Leidensdruck entsteht.

Begriffe

Für diese Schwierigkeiten gibt es viele verschiedene Begriffe. Diese bezeichnen zum Teil unterschiedliche Phänomene, werden aber teilweise gleichbedeutend verwendet (Mähler, 2021). Dazu gehören zum Beispiel Lernschwierigkeiten, Lernstörungen, Lernschwächen, Lernbehinderungen, Lernbeeinträchtigungen und Lernbenachteiligungen. In der frühen Kindheit verwendet man zudem die Begriffe Entwicklungsauffälligkeit und Entwicklungsverzögerung. Daraus kann eine Entwicklungsstörung werden (Jenni, 2021).

Trotz vieler Versuche, die Begriffe klar abzugrenzen, werden sie in der heil- und sonderpädagogischen Praxis und in der interdisziplinären Zusammenarbeit nicht immer einheitlich verwendet. Für Fachpersonen ist es deshalb wichtig, Begriffe im jeweiligen Kontext zu klären und bei Unklarheiten gezielt nachzufragen.

Ein Wortsalat: Überblick der geläufigen Begriffe

Lernschwierigkeiten: Dieser Begriff wird vor allem in der Pädagogik verwendet. Er dient als Oberbegriff für alle Formen von beeinträchtigter schulischer Leistungsentwicklung (Gold, 2018; Heimlich, 2022).

Lernstörungen: Dieser Begriff stammt aus dem medizinischen Bereich. Er beschreibt klinisch diagnostizierte, länger andauernde und auf bestimmte Bereiche bezogene Lernschwierigkeiten (Gold, 2018). Dazu gehören beispielsweise eine Lese- und Rechtschreibstörung oder eine Rechenstörung.

Lernschwäche: Von Lernschwäche spricht man, wenn in einem bestimmten Bereich anhaltende Minderleistungen vorliegen, ohne dass die diagnostischen Kriterien für eine Lernstörung erfüllt sind. Beispiele hierfür sind eine Lese- und Rechtschreibschwäche oder Rechenschwäche. In der Fachliteratur werden die Begriffe teilweise uneinheitlich gebraucht und zum Teil synonym zu Lernstörungen (z. B. Lese- und Rechtschreibstörung und Rechenstörung) verwendet (Mähler, 2021). Treten Minderleistungen in vielen oder fast allen Fächern auf, wird teilweise ebenfalls von einer Lernschwäche gesprochen. Im vorliegenden Kontext spezifizieren wir dies als allgemeine Lernschwäche.

Allgemeine Lernschwäche bzw. Lernbehinderung: Diese Begriffe beschreiben umfassende und anhaltende Minderleistungen in mehreren schulischen Bereichen. Der Begriff Lernbehinderung wird vor allem im schulrechtlichen Kontext verwendet. In psychologisch-medizinischen Kontexten wird er häufig mit einer Intelligenz von 70 bis 84 in Verbindung gebracht (Gold, 2018, S. 10).

Lernbeeinträchtigung: Damit ist eine personenbezogene, meist organisch bedingte Einschränkung gemeint, die das Lernen erschwert. Beispiele dafür sind Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeitslenkung oder des Gedächtnisses. Ob daraus schulische Schwierigkeiten entstehen, hängt jedoch auch von der Umwelt und den Lernbedingungen ab (Gebhardt, 2024).

Lernbenachteiligung: Dieser Begriff beschreibt ungünstige Lernvoraussetzungen, die vor allem durch äussere Bedingungen entstehen. Zum Beispiel kann durch familiäre, soziale oder wirtschaftliche Belastungen der Zugang zu Bildung erschwert werden (Gold, 2018).

Entwicklungsauffälligkeiten: Mit dem Begriff werden unspezifische Abweichungen vom altersgemässen Entwicklungsverlauf bezeichnet. Der Begriff wird auch verwendet, wenn Unsicherheiten in der Einschätzung kindlichen Verhaltens bestehen und Aussagen über die weitere Entwicklung nur begrenzt möglich sind.

Entwicklungsverzögerung: Der Begriff beschreibt ein zeitliches Zurückbleiben hinter der Altersnorm. Dabei ist sowohl eine Aufholentwicklung möglich als auch ein Übergang in eine Entwicklungsstörung.

Entwicklungsstörungen: Damit sind deutliche und dauerhafte Abweichungen von der Norm gemeint. Sie werden je nach Bereich genauer diagnostisch beschrieben, zum Beispiel im kognitiven, sprachlichen oder motorischen Bereich. Häufig gilt dabei als Kriterium ein Testergebnis von mehr als zwei Standardabweichungen unter der Norm.

Mögliche Ursachen für Lernschwierigkeiten

Lernschwierigkeiten haben nie nur eine einzige Ursache. Sie entstehen durch das Zusammenspiel von individuellen Voraussetzungen der Kinder und Jugendlichen mit den äusseren Lernbedingungen.

Individuelle Voraussetzungen lassen sich grob in zwei Bereiche einteilen: kognitive sowie motivationale und handlungsbezogene Voraussetzungen (Hasselhorn & Gold, 2022).

  • Zu den kognitiven Voraussetzungen zählen grundlegende Denk- und Verarbeitungsprozesse. Dazu gehören insbesondere die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit gezielt zu steuern, das Arbeitsgedächtnis, geeignete Lern- und Arbeitsstrategien sowie die Fähigkeit, das eigene Lernen zu überwachen und zu regulieren (metakognitive Regulation). Auch das bereits vorhandene Wissen (Vorwissen) spielt in diesem Bereich eine zentrale Rolle.
  • Die motivationalen und handlungsbezogenen Voraussetzungen betreffen die Bereitschaft und Fähigkeit, sich auf Lernprozesse einzulassen und diese aufrechtzuerhalten. Dazu gehören die Lernmotivation, das Selbstkonzept (Einschätzung der eigenen Fähigkeiten), die Volition (Fähigkeit, Ziele zu verfolgen und dranzubleiben) sowie lernbegleitende Emotionen wie Freude, Interesse oder Frustration.
  • Eine besonders wichtige Rolle spielt das Vorwissen, bezogen auf den Unterrichtsgegenstand wie auch auf die Unterrichtssprache. Neue Lerninhalte bauen immer auf bereits vorhandenem Wissen auf und erweitern dieses. Wenn Vorwissen fehlt oder lückenhaft ist, kann das den weiteren Lernprozess deutlich erschweren. Solche Lücken können sich mit der Zeit vergrössern und zu anhaltenden Lernschwierigkeiten führen.

Ergänzend zu den individuellen Voraussetzungen verweisen weitere Modelle (z. B. Heimlich, 2022) auf die Bedeutung äusserer Einflussfaktoren. Dazu zählen insbesondere familiäre, schulische und weitere umweltbezogene Einflüsse.

  • Familiäre Risikolagen wie Bildungsbenachteiligung, finanzielle Schwierigkeiten oder soziale Belastungen können den Zugang zu Bildungsmöglichkeiten deutlich einschränken. Solche Belastungen treten häufig gemeinsam auf und können sich gegenseitig verstärken.
  • Schulische Einflüsse wie ungünstige organisatorische Rahmenbedingungen, wenig adaptive Unterrichtsgestaltung oder mangelnde Unterstützung durch Lehrpersonen können den Lernprozess deutlich erschweren. Dazu zählen beispielsweise fehlende kognitive Aktivierung, unzureichende konstruktive Unterstützung oder eine ineffiziente Klassenführung, die das Lernen zusätzlich beeinträchtigen können.
  • Weitere Einflussfaktoren sind zum Beispiel die Qualität früher Bindungsbeziehungen, übermässiger Medienkonsum oder schwierige Peersituationen. Wenn in einer Peergruppe schulisches Lernen abgewertet wird oder ein Kind Mobbing erlebt, kann dies das Lernen zusätzlich erschweren (Gold, 2018).

Ursachen für Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwächen

Lese- und Rechtschreibschwäche: Für Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten werden Ursachen auf verschiedenen Ebenen beschrieben:

  • Auf biologischer Ebene spielen genetische Veranlagungen eine Rolle.
  • Auf psychologischer Ebene zeigen sich häufig Schwierigkeiten in der phonologischen Informationsverarbeitung. Dazu gehören eine eingeschränkte phonologische Bewusstheit, Schwierigkeiten beim Speichern und Verarbeiten von Lautinformationen im Arbeitsgedächtnis sowie Probleme beim Abruf von Lautinformationen aus dem Langzeitgedächtnis.
  • Auf sozialer Ebene beeinflussen die familiäre und die schulische Lernumwelt die Entwicklung der schriftsprachlichen Kompetenzen (Gold, 2018).

Rechenschwäche: Auch Rechenschwierigkeiten haben bio-psycho-soziale Ursachen.

  • Neben genetischen und neurokognitiven Faktoren zeigen sich häufig Schwierigkeiten bei rechenspezifischen Vorläuferfertigkeiten, zum Beispiel beim Vergleichen von Mengen und Zahlen.
  • Viele Kinder haben zudem Mühe, arithmetische Fakten aus dem Gedächtnis abzurufen und bleiben deshalb lange beim zählenden Rechnen.
  • Häufig treten auch Schwierigkeiten im phonologischen und räumlich-visuellen Arbeitsgedächtnis auf.
  • Zusätzlich kann Rechenangst die Lernentwicklung negativ beeinflussen (Gold, 2018).
  • Auf sozialer Ebene werden unter anderem «Mathematische Lehrstörungen» thematisiert, und es wird herausgearbeitet, dass eine unangemessene Beschulung als «wahrscheinlichste Erklärung für das Entstehen von mathematischen Lernschwierigkeiten» gilt (vgl. Moser Opitz, 2013).

Diagnostik von Lernschwierigkeiten

Wird bei Kindern oder Jugendlichen eine Passungsproblematik festgestellt, ist es Aufgabe der schulischen Heil- und Sonderpädagogik, die spezifische Lernausgangslage mit einer gezielten Diagnostik zu erfassen. Dabei ist es wichtig, zunächst die individuellen Ressourcen, mögliche Barrieren und die Lebensumstände des Kindes oder Jugendlichen zu analysieren. Auf dieser Grundlage lassen sich mögliche Ursachen, Zusammenhänge und Auswirkungen besser verstehen, die zu den jeweiligen Lernschwierigkeiten führen. Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen (ICF-CY; World Health Organization, 2017) bietet dafür einen geeigneten Orientierungsrahmen. Auf dieser Basis kann eine individuell angepasste Förderung geplant, umgesetzt und überprüft werden. Dieser Prozess folgt der Logik einer Prozessdiagnostik und bildet gleichzeitig die Grundlage für weitere Fördermassnahmen. Weitere Informationen zur Diagnostik finden sich im Institutsthema «Heil- und sonderpädagogische Diagnostik». Zum Institutsthema

Förderung bei Lernschwierigkeiten

Für Lernschwierigkeiten gibt es keine eigene Didaktik oder spezielle Unterrichtsmethode. Stattdessen gilt das Prinzip, den Regelunterricht an die individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten anzupassen (Heimlich, 2022). Ziel ist also nicht, einen separaten Förderunterricht zu schaffen, sondern den Regelunterricht so zu gestalten, dass alle Kinder, auch jene mit erschwerten Lernbedingungen, daran teilnehmen und lernen können. Bei den dafür notwendigen Unterrichtsanpassungen müssen dem reduzierten Lerntempo und dem erhöhten Übungsbedarf Rechnung getragen werden. Dazu müssen Ziele und Inhalte angepasst oder reduziert werden.

Zwei didaktische Orientierungen sind dabei besonders hilfreich: die Lebensweltorientierung und die Entwicklungsorientierung: Die Lebensweltorientierung fragt, welche Inhalte und Kompetenzen für das Kind jetzt und in Zukunft bedeutsam sind. Die Entwicklungsorientierung richtet den Blick auf den kognitiven Entwicklungsstand und die individuellen Lernvoraussetzungen (vgl. oben Vygotsky «Zone der nächsten Entwicklung»). Zusammen führen beide Perspektiven zu einer ökologisch-systemischen Didaktik. Diese betrachtet Lernschwierigkeiten nicht isoliert beim Kind, sondern als Ergebnis des Zusammenspiels von persönlichen Voraussetzungen, schulischen Bedingungen und ausserschulischen Einflüssen (Heimlich, 2022).

Als besonders wirksam bei Lernschwierigkeiten gilt häufig eine Kombination aus direkter Instruktion und Strategieinstruktion (Grünke, 2006; Zentel & Gebhardt, 2024):

  • Die direkte Instruktion orientiert sich am Modell-Lernen, also am Prinzip «Vormachen – Nachmachen» oder an klaren, expliziten Anweisungen für einzelne Lern- und Arbeitsschritte. Sie ist damit ein Gegenstück zum entdeckenden Lernen, bei dem Lernende ihre Lernwege selbst suchen. Direkte Instruktion ist dann wirksam, wenn sie klar strukturiert, sorgfältig geplant, schrittweise aufgebaut und verständlich erklärt oder anschaulich vorgemacht wird. Sie geht mit einer hohen Aktivität der Schüler:innen, einem hohen Übungsanteil und unmittelbarem Feedback einher.
  • Die Strategieinstruktion unterstützt Lernende dabei, Lern- und Problemlösestrategien bewusst aufzubauen und anzuwenden («Das Lernen lernen»).

Schüler:innenorientierte Lernformen wie entdeckendes oder problemorientiertes Lernen zeigen hingegen ihre Wirkung vor allem bei leistungsstärkeren Schüler:innen, die bereits über tragfähige Lernstrategien verfügen. In heterogenen Lerngruppen besteht deshalb die Herausforderung darin, unterschiedliche Zugänge je nach Lernstand und Situation sinnvoll zu kombinieren.

Remediale und kompensatorische Strategien

Wirksame Förderansätze bei Lernschwierigkeiten lassen sich grundsätzlich zwei Strategien zuordnen (Kuhn et al., 2021):

Remediale Förderstrategien setzen direkt an bestehenden Schwierigkeiten an. Sie haben das Ziel, fehlende Lernvoraussetzungen gezielt aufzubauen und Schwächen zu verringern, zum Beispiel durch strukturierte Förderprogramme oder spezifische Trainings. Häufige eingesetzte Beispiele sind Konzentrationstrainings oder curriculare Förderprogramme im Lesen, Schreiben oder Rechnen.

Bei remedialen Förderstrategien zeigt sich jedoch ein Problem: Gelerntes lässt sich nicht immer auf andere Bereiche übertragen. Forschungsergebnisse zeigen, dass isolierte Trainings grundlegender kognitiver Funktionen – zum Beispiel des Arbeitsgedächtnisses – nicht automatisch zu besseren Leistungen in schulischen Kernbereichen wie Lesen, Schreiben oder Rechnen führen (Hagmann-von Arx & Möhring, 2023).

Kompensatorische Strategien setzen hingegen bei vorhandenen Stärken an. Der Unterricht wird so gestaltet, dass Schwierigkeiten nicht nur direkt bearbeitet werden, sondern durch alternative Zugänge und innere Differenzierung ausgeglichen werden. Ein Beispiel dafür ist die verstärkte Visualisierung von Anweisungen oder Lerninhalten, um eine schwächeres Arbeitsgedächtnis oder eine geringe Konzentrationsfähigkeit zu entlasten. Dazu gehören auch der Einsatz von Piktogrammen, strukturierende Hilfsmittel wie To-do-Listen, Wenn-Dann-Plänen sowie inneres Sprechen.

Förderentscheidungen erfordern eine sorgfältige Abwägung: Wann ist es sinnvoll, fehlende Voraussetzungen direkt zu trainieren, und wann ist es hilfreich, kompensatorische Strategien einzuüben?

Weiterbildungs- und Beratungsangebote

Fachstelle. Bei Fragen rund um Lernschwierigkeiten stehen Ihnen die Expert:innen der Fachstelle «Verhalten und Lernen (VeLer)» gerne zur Verfügung. Zur Fachstelle

Vielfältiges Weiterbildungsangebot. Wählen Sie eine passende Weiterbildung aus dem reichhaltigen Angebot der HfH im Bereich Lernschwierigkeiten für Lehrpersonen und Schulen aus:

Kontakt. Bei Interesse für weitere Weiterbildungskurse können Sie sich direkt an das Institut wenden. Sandra Derflinger, Assistentin Leiterin Institut für Lernen unter erschwerten Bedingungen, sandra.derflinger [at] hfh.ch steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Literaturhinweise

  • Gold, A. (2018). Lernschwierigkeiten: Ursachen, Diagnostik, Intervention. Kohlhammer.
  • Gebhardt, M. (2024). Inklusiv- und sonderpädagogische Pädagogik im Schwerpunkt Lernen. Eine Einführung (Version 0.6). Ludwig-Maximilians-Universität München. Zum Artikel
  • Grünke, M. (2006). Zur Effektivität von Fördermethoden bei Kindern und Jugendlichen mit Lernstörungen. Kindheit und Entwicklung, 15(4), 239–254. Zum Artikel
  • Hagmann-von Arx, P. & Möhring, W. (2023). Exekutive Funktionen bei Kindern: Kognitive Trainingsprogramme unter der Lupe. Lernen und Lernstörungen. Zum Artikel
  • Hasselhorn, M. & Gold, A. (2022). Pädagogische Psychologie. Erfolgreiches Lernen und Lehren. Kohlhammer.
  • Heimlich, U. (2022). Pädagogik bei Lernschwierigkeiten. UTB
  • Jenni, O. (2021). Die kindliche Entwicklung verstehen. Praxiswissen über Phasen und Störungen. Springer.
  • Kuhl, J., Vossen, A., Hartung, N. & Wittich, C. (2021). Evidenzbasierte Förderung bei Lernschwierigkeiten in der Grundschule. Ernst Reinhardt.
  • Mähler, C. (2021). Diagnostik von Lernstörungen: Zeit zum Umdenken. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie, 35, 217–227.
  • Moser Opitz, E. (2013). Rechenschwäche / Dyskalkulie. Haupt.
  • Zentel, P. & Gebhardt, M. (2024). Direkte Instruktion als Methode des individuellen Lernens. Eine sonderpädagogische Methode? Zeitschrift für Heilpädagogik, 75, 336–346.