Porträt

Über uns

Die HfH ist eine Spezifische Pädagogische Hochschule. Sie legt den Fokus auf heil- und sonderpädagogische Fragestellungen mit dem Ziel «Bildung für Alle» – wissenschaftsbasiert, praxisorientiert, breit verankert.

Kontakt

Barbara
Fäh
Titel
Prof. Dr.

Funktion

Rektorin

Bildung für Alle. Wir setzen uns ein für Chancengerechtigkeit, generieren und vermitteln spezifisches Wissen zu Bildungs-, Entwicklungs- und Inklusionsfragen von Menschen mit besonderem Förder- und Bildungsbedarf.

Bachelor- und Masterstudiengänge. Die HfH führt ein einzigartiges Angebot an wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Studiengängen auf Stufe Bachelor und Master. Rund 1300 Personen studieren in den Bachelor- und Masterstudiengängen und bilden sich für unterschiedliche Aufgaben und Funktionen der heilpädagogischen Praxis aus. Alle Abschlüsse sind gesamtschweizerisch und damit national und international anerkannt. Zur Ausbildung 

Weiterbildungsangebote. Die Weiterbildungen an der HfH zeichnen sich aus durch Aktualität, Attraktivität, wissenschaftliche Exzellenz und hohe Praxisorientierung und knüpfen an die Erkenntnisse und die Erfahrungen der Teilnehmenden an. Damit leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Professionalisierung der Praxis. Zur Weiterbildung

Forschung und Entwicklung. Durch anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung analysiert die HfH aktuelle und zukünftige Fragen der Praxis, der Profession und der Politik. Sie bearbeitet, initiiert und begleitet Innovationsprozesse in Kooperation und im Austausch mit Betroffenen und der Praxis. Zur Forschung und Entwicklung

Dienstleistungen. Massgeschneiderte Dienstleistungen unterstützen das heilpädagogische Berufsfeld sowie die Bildungsverantwortlichen beim Erarbeiten von nachhaltigen Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Zu den Dienstleistungen

Breit vernetzt. Träger der HfH sind 13 Deutschschweizer Kantone und das Fürstentum Liechtenstein. Die Grundlage ist die Interkantonale Vereinbarung (PDF). Im Jahr 2021 feierte die HfH ihr 20-jähriges Jubiläum.

Porträtfilm HfH «Bildung für Alle – für das ganze Leben». Durch ihre Angebote trägt die HfH zu einer inklusiven Gesellschaft bei, sie fühlt sich getragen von den Bedürfnissen unzähliger Menschen, die auch heute noch im Alltag mit Nachteilen zu rechnen haben, und von internationalen und nationalen Übereinkünften, die diese auszugleichen suchen. Dies zeigt eindrücklich der Porträtfilm.

Informationen zum Video. Zu Beginn wird der Text «Bildung ist das wichtigste Gut unserer Gesellschaft. Der nachfolgende Film beruht auf Menschenrecht und Recht auf Bildung.» eingeblendet. Zu Beginn spricht Prof. Dr. Barbara Fäh (Rektorin HfH Zürich), gefolgt von Prof. Dr. Dorothea Christ (Präsidentin Hochschulrat HfH, Chefin Hochschulamt, Bildungsdirektion Kanton Zürich). Danach hört man ein Kind in der Schule und nochmals Prof. Dr. Dorothea Christ. Dann spricht wieder Prof. Dr. Barbara Fäh, kurz unterbrochen von einer Bachelorstudentin in Englisch. Dann folgt Phillippe Dietiker (Hochschulrat und Vertreter Kanton Zürich, Leiter Abteilung besondere Förderung, Volksschulamt, Bildungsdirektion des Kantons Zürich). Danach spricht Peter Gähwiler (Hochschulrat und Vertreter Kanton Obwalden, Departementssekretär Bildungs- und Kulturdepartement Kanton Obwalden und Leiter Departementssekretariat Bildungs- und Kulturdepartement). Dann hört man Iris Müller (Hochschulamt und Vertreterin Kanton Schaffhausen, Leiterin Abteilung Sonderpädagogik, Erziehungsdepartement, Kanton Schaffhausen). Dann Andrea Schwander (Abteilungsleiterin Sonderpädagogik im Amt für Volksschulen und Sport, Kanton Schwyz). Dann Robert Schroeder (Hochschulrat und Vertreter Kanton Thurgau, Schulinspektor im Amt für Volksschulen, Departement für Erziehung und Kultur Kanton Thurgau). Zu Beginn und am Ende sieht man Sandra-Sidler Miserez (Lehrbeauftragte HfH) in Gebärdensprache sprechen. Während dem ganzen Video werden Sequenzen von Kinder in der Schule gezeigt.

Porträtfilm HfH «Bildung für Alle – für das ganze Leben» (Trailer)

Informationen zum Video. Folgende Texte werden zu Beginn eingeblendet:

«Bildung ist das wichtigste Gut unserer Gesellschaft. Der nachfolgende Film beruht auf Menschenrecht und Recht auf Bildung.

Bildung für Alle. UNESCO Erklärung von Salamanca, 1994. «Wir glauben und erklären, das Regelschulen mit integrativer Orientierung das beste Mittel sind, um diskriminierende Haltungen zu bekämpfen, um Gemeinschaften zu schaffen, die alle willkommen heissen, um eine integrierende Gesellschaft aufzubauen und um Bildung für alle zu erreichen; darüber hinaus gewährleisten integrative Schulen eine effektive Bildung für den Grossteil aller Kinder und erhöhen die Effizienz sowie schliesslich das Kosten-Nutzen-Verhältnis des gesamten Schulsystems.»

Die Schweiz. Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung. (Bundesverfassung 1999) Die Kantone fördern, soweit dies möglich ist und dem Wohl des behinderten Kindes oder Jugendlichen dient, mit entsprechenden Schulungsformen die Integration behinderter Kinder und Jugendlicher in die Regelschule. (Behindertengleichstellungsgesetz 2002) Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen auf Bildung. Um dieses Recht ohne Diskriminierung und af der Grundlage der Chancengleichheit zu verwirklichen, gewährleisten die Vertragsstaaten in integrative Bildungssystem auf allen Ebenen und lebenslanges Lernen... (Übereinkommen der UNO über die Rechte von Menschen mit Behinderung 2006, Schweiz 15. Mai 2014)

Bildung für Alle - ein Film von Gerry Hofstetter»

Bei 21:34 wird der folgende Text eingeblendet:

«Kapstadt, Südafrika, 4. Juli 2015, 14:00h, Mitten im Leben. Justine, 31 Jahre alt, verheiratet, berufstätig und wohnhaft in der Schweiz, erlitt in den Ferien beim Einkaufen in einem Lebensmittelmarkt einen Schlaganfall. Justine hat den Schlaganfall überlebt. Sie ist seit diesem Vorfall in logopädischer Therapie im Universitäts Spital Zürich. Sie kann Ihren Beruf bis auf weiteres nicht mehr ausüben.»

Porträtfilm HfH «Bildung für Alle – für das ganze Leben»

HfH-Kurzporträt in Gebärdensprache

Link zum Kurzporträt in Gebärdensprache

Die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik ist eine Pädagogische Hochschule und seit 2017 als erste Pädagogische Hochschule eidgenössisch akkreditiert. Die HfH ist nationale Referenz für Heilpädagogik, verstanden als Theorie und Praxis von Bildung, Entwicklung und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen; von Menschen, die von einer Behinderung bedroht sind und von Menschen, deren personale und soziale Bedingungen Bildungs-, Entwicklungs- und Inklusionsprozesse erschweren. Die HfH wird von dreizehn Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein getragen.

In fünf thematisch ausgerichteten Instituten konkretisiert sich dieses Profil. Die Mitarbeitenden erbringen Leistungen in Ausbildung und Weiterbildung, in Forschung und Entwicklung sowie in Dienstleistungen und erlauben so die systematische Koppelung im vierfachen Leistungsauftrag. Sie werden von wissenschaftlichen Zentren und einem starken administrativ-technischen Support unterstützt.

Die HfH führt ein einzigartiges Angebot an wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Studiengängen. Rund 1300 Studierende studieren in fünf Studiengängen auf Stufe Bachelor und Master und bilden sich für unterschiedliche Aufgaben und Funktionen der heilpädagogischen Praxis aus. So befähigt die Ausbildung im Bachelorstudiengang Gebärdensprachdolmetschen zum Dolmetschen zwischen gehörlosen und hörbehinderten Menschen auf der einen und hörenden Menschen auf der anderen Seite, in unterschiedlichen Kommunikationssituationen. Alle Abschlüsse sind eidgenössisch akkreditiert und damit national und international anerkannt.

Auf www.hfh.ch steht für Fachpersonen und interessierte Personen Wissen zu verschiedenen Bereichen der Heil- und Sonderpädagogik zur Verfügung, so beispielsweise auch zur Gebärdensprachforschung. Zur HfH gehört ausserdem die grösste wissenschaftliche Bibliothek zum Thema Heilpädagogik in der Schweiz. Sie ist öffentlich zugänglich und besitzt einen kostbaren Bestand an deutschsprachiger Literatur zur Hörbehinderung der letzten 200 Jahre.

Die HfH untersucht, bearbeitet, initiiert und begleitet Innovationsprozesse in Kooperation und im Austausch mit Betroffenen und der Praxis. Neu gewonnenes Wissen fliesst kontinuierlich in die Aus- und Weiterbildung und in individuell zugeschnittene Dienstleistungsangebote ein.

Damit trägt die Hochschule wesentlich zum Verständnis und zur Bearbeitung von heilpädagogischen Fragestellungen sowie zur Entwicklung der Disziplin im Sinne einer inklusiven Gesellschaft bei.