Heilpädagogik im Bereich Lernen II

Weiterbildung
Kontakt
Leitung
Seline
Soom
Titel
lic. phil.
Funktion
Senior Lecturer
E-Mail
seline.soom [at] hfh.ch

Standort

HfH, Zürich

Fakten
Kursnummer
WP2_01.2.e.SHP.SJ2122_FS
Datum
Dauer
10 Donnerstagvormittage, 8.45-12.15 Uhr
3./10./17./24.3, 7./14./28.4, 12./19./26.5.2022
Maximale Anzahl Teilnehmende
44
Anmeldeschluss
Kosten

CHF 2200

Zulassungsbedingungen

Der Besuch dieses Moduls steht ausschliesslich Inhaber*innen eines Abschlusses in Schulischer Heilpädagogik an einer Hochschule, sowie deren Vorgängerinstitutionen offen, welche eine Lehrtätigkeit in einem heilpädagogischen Handlungsfeld ausüben.

Abschluss

Das Modul beinhaltet die Erfüllung von Leistungsnachweisen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung und es werden 5 Credit Points nach ECTS vergeben.

Coronavirus

Die Weiterbildung findet wie in der entsprechenden Ausschreibung angegeben und unter Berücksichtigung des Schutzkonzepts vor Ort an der HfH, im Blended-Learning-Modus oder Online statt. Die Anmeldung behält ihre Gültigkeit, wenn aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation Anpassungen bei der Durchführungsmodalität erforderlich sind und eine Weiterbildung statt vor Ort online durchgeführt werden muss.

Das vorliegende Schutzkonzept der HfH gilt verbindlich für alle Mitarbeiter*innen, Student*innen, Weiterbildungsteilnehmer*innen sowie für externe Besucher*innen. Die HfH stellt durch geeignete Massnahmen sicher, dass die Vorgaben von Bund und Kanton eingehalten werden. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie, dass Sie das Schutzkonzept zur Kenntnis genommen haben.

Weitere Informationen bezüglich Coronavirus

Leitidee

Das Modul versteht Lernen als sozial- konstruktiven Prozess, welcher an nationalen Bildungszielen/ Normen orientiert ist. Im Bildungssystem spielen eigene und fremde Einstellungen und Werthaltungen zu Lernen und Leisten eine wichtige Rolle. Es geht darum, Lernen und Leisten jenseits der Bildungsaltersnorm anerkennen und wertschätzen zu lernen und in Bezug auf Chancengerechtigkeit, Partizipation und Inklusion zu reflektieren. Lernschwierigkeiten stehen in einem sozioökonomischen Kontext. Die systemische Bedeutung von Umweltfaktoren ist für die förderdiagnostische Praxis zentral. Die Studierenden lernen mittels Analyse und Verständnis der Lebenswelt von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen individuelle Lern- und Leistungsziele zu setzen und Lernberichte zu formulieren. Lernzielanpassungen (mittels Lehrplan) und Nachteilsausgleich werden vor dem Hintergrund einer realistischen Einschätzung des Schullaufbahnentscheides betrachtet. Verschiedene Prinzipien von Leistungsbeurteilung und adaptive Lernangebote werden konzipiert und umgesetzt, welche Partizipation in Unterricht und Schule ermöglichen und sichern.