Heilpädagogik im Bereich sozial-emotionale Entwicklung und Verhalten I

Weiterbildung
Kontakt
Leitung
Thomas
Lustig
Titel
Prof.
Funktion
Professor für Erziehung und Bildung bei Beeinträchtigungen der sozio-emotionalen Entwicklung
E-Mail
thomas.lustig [at] hfh.ch
Claudia
Ziehbrunner
Titel
Prof.
Funktion
Leiterin Institut für Lernen unter erschwerten Bedingungen / Professorin
Tel. (weitere)
E-Mail
claudia.ziehbrunner [at] hfh.ch

Standort

HfH, Zürich

Fakten
Kursnummer
WP2_02.1.d.SHP.SJ2122_FS
Datum
Dauer
10 Dienstagnachmittage, 13.15-16.45 Uhr
1./8./15./22.3, 5./12./26.4, 10./17.24/.5.2022
Maximale Anzahl Teilnehmende
44
Anmeldeschluss
Kosten

CHF 2200

Zulassungsbedingungen

Der Besuch dieses Moduls steht grundsätzlich Inhaber*Innen von Abschlüssen an Hochschulen, sowie deren Vorgängerinstitutionen offen, welche eine Lehrtätigkeit in einem heilpädagogischen Handlungsfeld ausüben. Bitte beachten Sie, dass die Zulassung zum Besuch dieses Moduls keine Zulassung zum Studiengang Master Schulische Heilpädagogik bedeutet.

Abschluss

Das Modul beinhaltet die Erfüllung von Leistungsnachweisen. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten Sie eine Teilnahmebescheinigung und es werden 5 Credit Points nach ECTS vergeben.

Coronavirus

Die Weiterbildung findet wie in der entsprechenden Ausschreibung angegeben und unter Berücksichtigung des Schutzkonzepts vor Ort an der HfH, im Blended-Learning-Modus oder Online statt. Die Anmeldung behält ihre Gültigkeit, wenn aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation Anpassungen bei der Durchführungsmodalität erforderlich sind und eine Weiterbildung statt vor Ort online durchgeführt werden muss.

Das vorliegende Schutzkonzept der HfH gilt verbindlich für alle Mitarbeiter*innen, Student*innen, Weiterbildungsteilnehmer*innen sowie für externe Besucher*innen. Die HfH stellt durch geeignete Massnahmen sicher, dass die Vorgaben von Bund und Kanton eingehalten werden. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie, dass Sie das Schutzkonzept zur Kenntnis genommen haben.

Weitere Informationen bezüglich Coronavirus

Leitidee

Das Modul vermittelt einen wissenschaftlich fundierten Zugang zum Erkennen und Verstehen von Verhaltensauffälligkeiten. Aus den diagnostischen Erkenntnissen werden zirkulär Konzepte und Methoden abgeleitet, die adaptives Verhalten, Lernen und Entwicklung unterstützen. Verhaltensauffälligkeiten werden dabei funktional als Bewältigungsversuche einer überfordernden Situation in der Lebenswelt der Schüler*in verstanden. Sie sind folglich multikausal begründet und manifestieren sich in der Interaktion mit relevanten Bezugspersonen und -systemen. Vor diesem Hintergrund baut das Modul auf einen multiperspektivischen Zugang: Aus verschiedenen theoretischen Perspektiven beobachten, analysieren und reflektieren die Studierenden ihr heilpädagogisches Handeln und die damit verbundenen Denkmuster und Emotionen. Daran anknüpfend werden sie angeleitet und unterstützt, einen angemessenen Zugang zu Schüler*innen mit Verhaltensauffälligkeiten zu finden sowie angemessene Formen der Prävention und Intervention zu entwickeln und umzusetzen. Die im Modul erworbenen Kompetenzen befähigen die Studierenden, Schüler*innen in ihrer sozio-emotionalen Entwicklung zu fördern und die schulische und gesellschaftliche Integration zu unterstützen.