ICF-basierte Diagnostik zu Assistiven Technologien

Weiterbildung

Kontakt

Hochschuladministration

E-Mail
weiterbildung [at] hfh.ch

Leitung

Ingo
Bosse
Titel
Prof. Dr.

Funktion

Professor für ICT for Inclusion

Überblick

Welche Art von Access Technologien und Assisitiven Technologien (AT) für welche Zwecke sinnvoll eingesetzt werden kann, ist eine der Aufgaben heilpädagogischer Diagnostik. Diagnostik hat das Ziel, eine möglichst genaue Passung pädagogischer Angebote an die Ausgangslage von Lernenden und deren Umweltfaktoren zu finden. Ein Umweltfaktor, der einen wesentlichen Einfluss auf die Passgenauigkeit pädagogischer Angebote haben kann, ist der Einsatz AT. Für zahlreiche Schüler:innen bedeutet ihr Einsatz überhaupt am Unterricht teilnehmen zu können. Auch im Kontext schulischer Förderplanung und -diagnostik wird das Thema vor dem Hintergrund des Lernens in der digital geprägten Welt zunehmend diskutiert. Digitale Medien und Technologien, wie auch AT, haben das Potential, Bildungserfolge zu fördern und sind daher sowohl für separative als auch für inklusive Unterrichtssituationen relevant. Diese Weiterbildung zeigt, wie die gemeinsame Planung in multiprofessionellen Teams dazu dienen kann, dass AT zu mehr Aktivitäten in Unterricht und Schule und damit zu mehr Bildungsteilhabe führen können. Dafür wird die Anwendung des Matching Person and Technology Model (MPT-Modell) erarbeitet. Es wird gezeigt, wie die ICF als Grundlage und gemeinsame Sprache für die Analyse, Durchführung und Reflexion der Nutzung AT im Unterricht genutzt werden kann.

Fakten

  • Kursnummer
    2022-47
  • Datum
  • Dauer
    Mittwoch, 30. November 2022, 16-19.30 Uhr
  • Maximale Anzahl Teilnehmende
    100
  • Ort

    online

  • Anmeldeschluss
  • Kosten
    CHF 120

Ziele

  • Anwendung der ICF zur Planung, Durchführung und Reflexion digitaler Teilhabe
  • Nutzung barrierefreier Lehr- und Lernmedien
  • Einsatz assistiver Technologien
  • Konzeption von Lernsettings im Sinne des Universal Design
  • Erweiterung methodisch-didaktischer Kompetenzen um den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien

Arbeitsweise / Besonderes

online synchron

Zielgruppen

Der Kurs richtet sich an Studierende, die bereits Kompetenzen zu ICF-basierter Diagnostik erworben haben.

Coronavirus / Schutzkonzept

Die Weiterbildung findet wie in der entsprechenden Ausschreibung angegeben und unter Berücksichtigung des zum Zeitpunkt der Durchführung geltenden Schutzkonzepts vor Ort an der HfH, im Blended-Learning-Modus oder Online statt. Die Anmeldung behält ihre Gültigkeit, wenn aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation Anpassungen bei den Durchführungsmodalitäten erforderlich sind (wie z. Bsp. besondere Schutzmassnahmen oder eine Online-Durchführung). Das vorliegende Schutzkonzept der HfH gilt verbindlich für alle Mitarbeiter:innen, Student:innen, Weiterbildungsteilnehmer:innen sowie für externe Besucher:innen. Die HfH stellt durch geeignete Massnahmen sicher, dass die Vorgaben von Bund und Kanton eingehalten werden. Wir weisen Sie daraufhin, dass sich die HfH vorbehält, das Schutzkonzept an die aktuelle Lage anzupassen. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie den eingangs geschilderten Teilnahmebedingungen zu.