Verlaufsdiagnostik als adaptives Instrument der schulischen Förderung

Weiterbildung
Kontakt
Leitung
Dennis Christian
Hövel
Titel
Prof. Dr.
Funktion
Leiter Institut für Verhalten, sozio-emotionale und psychomotorische Entwicklungsförderung / Professor
E-Mail
dennis.hoevel [at] hfh.ch

Überblick

Der Einsatz von Verlaufsdiagnostik ermöglicht eine enge Verzahnung von Diagnostik und Förderung, da sie die Analyse von individuellen Veränderungen ermöglicht. Bei dieser Form der Diagnostik erfolgt der Vergleich nicht mit einer externen Bezugsnorm, sondern mit einer Individualnorm, d.h. den vorherigen Leistungen und/oder Verhalten des Kindes selbst. Dadurch bietet Verlaufsdiagnostik zudem eine gute Möglichkeit zur Motivationsförderung.

Fakten
Kursnummer
2021-95.21
Maximale Anzahl Teilnehmende
300
Ort

Nach Absprache, in der Regel vor Ort

Anmeldeschluss
Kosten

Nach Absprache
Interessierte melden sich bei abrufkurse [at] hfh.ch

Ziele

  • Kennenlernen der Methoden CBM und DBR als Methoden der adaptiven Verlaufsdiagnostik
  • Kennenlernen von Evaluationsdesigns
  • Erkennen der Möglichkeiten Unterrichts- und Förderangebote datenbasiert zu planen und die Angebote für Schüler*innen mit erhöhten Bedarfen zu individualisieren und zu spezifizieren

Arbeitsweise und konkrete Inhalte

Implusreferat, Fall- und Methodensupervision, Support
Planung des Angebots gemeinsam mit den Auftraggebenden in Bezug auf Inhalt, Ort, Zeit, Form

Konkrete Inhalte:
Für den Bereich der Kulturtechniken werden die Prinzipien des Curriculums-basiertem Messen (CBM; Deno, Fuchs, Marston & Shin, 2001) erarbeitet und für die Verhaltensentwicklung die Methode der direkten Verhaltensbeurteilung (DBR; Huber & Rietz, 2015). Neben diesen Erhebungsmethoden werden die Möglichkeiten zur Evaluation von Förderplänen (Jain & Spieß, 2012) sowie Auswertungs- und Analysestrategien (Parker, Vannest & Davis, 2011) thematisiert und erprobt. Hierdurch sollen die Teilnehmer*innen in die Lage zu versetzen werden, Entwicklungsverlaufe formativ zu dokumentiert, Unterrichts- und Förderangebote datenbasiert zu planen und die Angebote für Schüler*innen mit erhöhten Bedarfen zu individualisieren und zu spezifizieren.

Zielgruppen

Alle Schulstufen und Schultypen