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03.11.2021

Glamouröse Feier im Club Mascotte: Masterdiplome für fast 150 Studierende

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Im Berufsfeld ist die Nachfrage nach Fachpersonen gross. 148 Absolvent:innen haben ihr Diplom im Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik (141) beziehungsweise Heilpädagogischer Früherziehung (7) erhalten. Diese neuen Fachpersonen werden in 13 Träger- und Vertragskantonen der HfH tätig sein, allein aus Graubünden stammen 17 Absolvent:innen. Die festliche Diplomfeier fand am 27. Oktober 2021 im Club Mascotte in Zürich statt, wo an anderen Tagen Stars und Starletts ein- und ausgehen.

Festliche Ansprachen im historischen Corso-Haus. Die Teilnehmenden vor Ort und ihre Angehörigen an den Bildschirmen wurden von der Rektorin der HfH, Prof. Dr. Barbara Fäh, begrüsst. Die neu diplomierten Schulischen Heilpädagog:innen und Heilpädagogischen Früherzieher:innen haben sich im Verlauf des Masterstudiums vertieftes Wissen und erweiterte Kompetenzen angeeignet. Durch diese Spezialisierung können sie Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf unterstützen und ihre Fachkompetenz zur Weiterentwicklung der inklusiven Schule einsetzen. Die hohe gesellschaftliche Relevanz und besondere Verantwortung, die man in diesem Beruf mitträgt, wurden auch in der Ansprache hervorgehoben. «Mit Ihrem professionellen Handeln tragen Sie essenziell dazu bei, dass alle Kinder und Jugendlichen an der Bildung teilnehmen können, dass schlussendlich ein autonomes und selbstbestimmtes Leben möglich ist – ganz im Sinne von Bildung für Alle – dem Leitspruch der HfH», betonte Prof. Dr. Barbara Fäh.

Die letzten eineinhalb Jahre hatten die Studierenden unter Corona-Bedingungen gearbeitet und gelernt. Eine qualitativ gute Ausbildung unter diesen schwierigen Bedingungen umzusetzen, war nur möglich, da nicht nur die Dozierenden sich besonders engagiert haben, sondern auch die Praxis-Betreuer:innen zur HfH gehalten haben. Barbara Fäh bedankte sich ausdrücklich bei den Studiengangsleitenden, der Hochschuladministration und weiteren anwesenden Kolleg:innen für diesen besonderen Effort.

Die Festrede hielt Laura de Weck, die bekannte Schweizer Schauspielerin, Bühnenautorin und Regisseurin («Lieblingsmenschen», SumSum» u.a.). Als Künstlerin interessiert sie sich für alles, was Regeln bricht, insbesondere für Menschen, welche nicht der Norm entsprechen und nicht perfekt sind. Eine Verbindung zur Heilpädagogik? Ja, denn auch in ihrer Arbeit – seien es Bühnenstücke, Kolumnen, Literatur – steht das Anders sein und trotzdem glücklich werden im Fokus. Prof. Christina Koch, Leiterin Master Heilpädagogische Früherziehung und Prof. Dr. Carlo Wolfisberg, Leiter Master Schulische Heilpädagogik führten humorvoll durch das Programm. Diplome und gelbe Rosen übergaben die Schwerpunktleitenden und Dozierenden Roman Manser, Remi Frei, Susanne Schriber, Daniela Nussbaumer, Margaretha Florin, Concita Filippini, Markus Matthys sowie Susanne Kofmel.

Für die musikalische Umrahmung der Feier sorgte das vierköpfige Streichquartett così fan quattro mit Schwung, Temperament und Witz. Mit Violine, Viola und Violoncello verbanden sie Musikstücke aus unterschiedlichen Teilen der Welt und verschiedenen Stilrichtungen zu einem äusserst abwechslungsreichen akustischen Erlebnis für die Gäste der Diplomfeier. Damit wurde eine etwas andere Musik in den Räumen des Mascotte laut als zu anderen Zeiten.

Die Diplomfeier wurde mit dem «Covid-Zertifikat» durchgeführt. Damit auch Familienmitglieder und Angehörige teilnehmen konnten, wurde der Anlass live aus dem festlich dekorierten Club Mascotte in der Theaterstrasse in Zürich übertragen. Den Club gibt es seit 1916, damit ist er nur etwas älter als die Vorgängerinstitution der HfH, das Heilpädagogische Seminar, welches 1924 gegründet wurde.

Die HfH gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Studienabschluss und wünscht viel Erfolg auf ihrem weiteren Berufsweg.

Autorin: Sabine Hüttche, MSc