Verlaufsdiagnostik als adaptives Instrument

Kategorie Weiterbildung

Kontakt

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Hochschuladministration

E-Mail
weiterbildungadmin [at] hfh.ch

Leitung

Dennis Christian Hövel Titel Prof. Dr.

Funktion

Leiter Institut für Verhalten, sozio-emotionale und psychomotorische Entwicklungsförderung / Professor

Fabio Sticca Titel Prof. Dr.

Funktion

Professor für Diagnostik und Förderung sozio-emotionaler und psychomotorischer Entwicklung

Überblick

Der Einsatz von Verlaufsdiagnostik ermöglicht eine enge Verzahnung von Diagnostik und Förderung, da sie die Analyse von individuellen Veränderungen ermöglicht. Bei dieser Form der Diagnostik erfolgt der Vergleich nicht mit einer externen Bezugsnorm, sondern mit einer Individualnorm, d.h. den vorherigen Leistungen und/oder dem Verhalten des Kindes selbst. Dadurch bietet Verlaufsdiagnostik eine gute Möglichkeit zur Motivationsförderung. In diesem Kurs lernen Teilnehmende die Methoden CBM und DBR als Methoden der adaptiven Verlaufsdiagnostik kennen: Für den Bereich der Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen, Malen etc.) werden die Prinzipien des Curriculums-basierten Messens (CBM) erarbeitet und für die Verhaltensentwicklung die Methode der direkten Verhaltensbeurteilung (DBR). Neben diesen beiden Erhebungsmethoden werden im Kurs auch die Möglichkeiten zur Evaluation von Förderplänen sowie Auswertungs- und Analysestrategien thematisiert und erprobt. So lernen die Teilnehmer:innen, Entwicklungsverläufe formativ zu dokumentieren, Unterrichts- und Förderangebote datenbasiert zu planen und die Angebote für Schüler:innen mit erhöhten Bedarfen zu individualisieren und zu spezifizieren.

Fakten

  • Kursnummer
    2024-95.27
  • Dauer
    ein ganzer Tag
    Interessierte melden sich an abrufkurse@hfh.ch
  • Maximale Anzahl Teilnehmende
    30
  • Ort

    Nach Absprache

  • Kosten
    Nach Absprache. Interessierte melden sich bei abrufkurse [at] hfh.ch

Ziele

  • Kennenlernen der Methoden CBM und DBR als Methoden der adaptiven Verlaufsdiagnostik
  • Kennenlernen von Evaluationsmethoden für Unterricht und Förderung
  • Erkennen der Möglichkeiten Unterrichts- und Förderangebote datenbasiert zu planen und die Angebote für Schüler:innen mit erhöhten Bedarfen zu individualisieren und zu spezifizieren
  • Kompetenz zur Beurteilung von Förderkonzepten und zur Evaluation und Weiterentwicklung von Bildungs- und Förderangeboten
  • Kompetenz zur kooperativen Verantwortungsübernahme und zum Initiieren und Aufrechterhalten von kooperativen Arbeitsbündnissen
  • Kompetenz zur ressourcen- und prozessorientierten Beratung und Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Arbeitsweise

  • Implusreferat, Fall- und Methodensupervision, Support
  • Planung des Angebots gemeinsam mit den Auftraggebenden in Bezug auf Inhalt, Ort, Zeit, Form
  • Anwendung in der eigenen pädagogischen Praxis
  • Impulse zu Selbststudieninhalten in der eigenen pädagogischen Praxis

Zielgruppen

Lehrpersonen Regelklassen, Psychomotoriktherapeut:innen, Schulische Heilpädagog:innen, Schulpsycholog:innen

Kosten / Kontakt

Nach Absprache. Interessierte melden sich bei abrufkurse [at] hfh.ch