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Neue digitale Lösungen bei Stottern

Im deutschsprachigen Raum stottern rund eine Million Menschen. Ihr Leben ist oft durch Kommunikationsängste und fehlende Partizipation gekennzeichnet: Der Welttag des Stotterns vom 22. Oktober soll für die Situation dieser Menschen sensibilisieren und Wege aus der Beeinträchtigung aufzeigen.

Die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik (HfH) setzt sich schon viele Jahre intensiv für Menschen mit einer Redeflussstörung ein. So findet zum Beispiel die Stotterintensivtherapiewoche «Stotterchamp» Link Stotterchampfür Jugendliche nächsten Sommer bereits zum 20. Mal statt. In dieser Tradition und mit diesem Mass an Erfahrungskompetenz ist das Angebot im deutschsprachigen Raum einmalig!

Diesen Herbst veröffentlichte die HfH neue digitale Lösungen für die Früherkennung und Ersterfassung/Erstberatung bei Stottern. Wolfgang G. Braun, Professor am Institut für Sprache und Kommunikation unter erschwerten Bedingungen Institut für Sprache und Kommunikation unter erschwerten Bedingungen an der HfH, betont: «Je früher Stottern erkannt und behandelt wird, umso höher sind die Chancen, dass das Kind wieder zu einem flüssigen Reden kommt».

Die beiden Online-Tools «RedeflussKompass online» für Eltern und Bezugspersonen sowie «StotterKompass online» für Fachpersonen bieten ein ökonomisches und wissenschaftlich erprobtes Verfahren zur Früherkennung respektive zur Ersterfassung/Erstberatung bei Redeunflüssigkeiten an. Beide Online-Tools mit audiovisuellen Beispielen zur leichteren Handhabung sind unter diesem Link Link Online-Tools abrufbar.

Neu wird Mitte November auch die von der HfH entwickelte App «STAN – Stottertherapie appintegrierte Nachsorge» in den App-Stores zur Verfügung stehen. Die App bietet für die Therapie und der anschliessenden Nachsorgephasen über 200 methodenübergreifende Übungen an. Sie unterstützt den Transfer von Therapieerfolgen in den Alltag nachhaltig und klientenspezifisch. Mit dieser Appentwicklung geht die HfH innovative und zeitgemässe Wege.

Die digitale Transformation hält somit auch im Bereich der Sprachbehandlung von redeflussgestörten Menschen Einzug und erhöht für sie die Chance, ein Leben mit sozialer Teilhabe, schulisch-beruflichen Erfolgen und Kommunikationsfreuden zu führen.

Autor: Wolfgang G. Braun, Prof. Link Mitarbeiterübersicht Wolfgang G. Braun

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