Inklusive Bildung und die Steuerung heilpädagogischer Angebote in Europa

Projekt

Ausgangslage und Ziele

Die inklusive Bildung wurde sowohl in der politischen Diskussion als auch in wissenschaftlichen Studien als ein wichtiger Moment identifiziert, um die Bildungsqualität und Bildungsgerechtigkeit zu stärken und eine inklusive Gesellschaft zu gewährleisten. Es wird gleichzeitig angenommen, dass inklusive Schulsysteme weniger Kosten verursachen. Doch die empirische Evidenz bezüglich der Vor- und Nachteile inklusiver Bildung ist widersprüchlich. Wer heil- und sonderpädagogische Angebote optimal steuern will, muss die Ausgangslage kennen. Es ist daher angebracht, die internationale und interdisziplinäre Diskussion zu stärken, die aktuelle Forschung zur Steuerung heilpädagogischer Angebote (Special Needs Educational Governance) und inklusiven Bildung zu betrachten und sich darüber auszutauschen.

Der internationale wissenschaftliche Austausch verfolgte zwei Ziele:

  1. Erfahrungen der einzelnen Länder bezüglich der effektiven (sonderpädagogischen) Bildung auszutauschen und zu vergleichen
  2. Sonderpädagogische Systeme in verschiedenen Ländern zu diskutieren und zu vergleichen
Projektleitung
Minna
Törmänen
Titel
Prof. Dr.
Funktion
Senior Researcher / Gastprofessorin
E-Mail
minna.toermaenen [at] hfh.ch
Monika
Wicki
Titel
Prof. Dr. phil.
Funktion
Professorin für Special Needs Educational Governance
Tel. direkt
E-Mail
monika.wicki [at] hfh.ch
Fakten
Dauer
09.2019
12.2019
Nummer
5_61

Methodisches Vorgehen

Es wurden die Erfahrungen der einzelnen Länder bezüglich der effektiven (sonderpädagogischen) Bildung ausgetauscht und verglichen und die Frage gestellt, wie inklusiv eine wirksame und wirtschaftliche sonderpädagogische Förderung ist.

In einem Workshop unter Anwendung der Nominal Group Technik (NGT), wurden die prioritären Forschungsfragen bezüglich einer effektiven inklusiven Bildung identifiziert.

Ergebnisse

Der internationale Austausch bot zahlreichenden Forschenden, Regellehrpersonen, heilpädagogischen Fachpersonen wie auch Studierenden die Möglichkeit sich eine Übersicht bezüglich der Inklusiven Bildung zur Steuerung heilpädagogischer Angebote zu verschaffen und sich zu vernetzen. Die internationale Kooperation konnte gefördert und Forschungsschwerpunkte definiert werden.

Finanzielle Unterstützung