«Heilpädagogische Früherziehung wirkt. Na klar?», Forschungskolloquium, online

Event

Das Kolloquium thematisiert das elterliche Befinden während der Heilpädagogischen Früherziehung und berichtet erste Erkenntnisse zur Wirksamkeit.

Referierende

Christina Koch, Prof., HfH und Simone Schaub, Dr. phil., HfH

Abstract

Die familien- und ressourcenorientierte Heilpädagogische Früherziehung gründet in der Überzeugung, dass sich die Stärkung der elterlichen Kompetenzen positiv auf die kindliche Entwicklung auswirkt. In einem Pilotprojekt wurde im Rahmen von sechs Masterarbeiten untersucht, ob sich die positive Wirkung der Heilpädagogischen Früherziehung auf das elterliche Erleben und Befinden mit kontrollierten Einzelfallstudien in der Praxis überprüfen lässt. 

Drei Väter und 18 Mütter nahmen an der Studie teil, welche kurz vor Beginn der Heilpädagogischen Früherziehung standen. Alle beantworteten während 10 Wochen täglich einen kurzen Fragebogen zu einem Aspekt ihres momentanen elterlichen Erlebens und Befindens (z.B. Belastung, Selbstwirksamkeit). Um die Effekte der Heilpädagogischen Früherziehung zu überprüfen, wurde gemäss dem multiplen Baseline Einzelfallstudiendesign darauf geachtet, dass die zeitlichen Startpunkte zwischen den Familien variierten. 

Im Kolloquium werden die Ergebnisse der Pilotstudie präsentiert und aufgezeigt, dass kontrollierte Einzelfallstudien eine praxisnahe und individuelle Möglichkeit zum Wirksamkeitsnachweis bieten.

Anmeldung

Für die Online-Teilnahme via Zoom ist eine Anmeldung erforderlich. Nach erfolgter Anmeldung wird Ihnen der Link zugestellt.

Im Forschungskolloquium werden aktuelle Ergebnisse aus Forschungs- und Entwicklungsprojekten der HfH vorgestellt und diskutiert. Das Kolloquium findet in der Regel einmal monatlich dienstags oder donnerstags am Abend statt und ist für alle an der Hochschule Tätigen, für Studierende und Fachleute aus der Praxis offen. 

Eine Veranstaltung des Zentrums Forschung und Entwicklung.