Reportage

Talk zur Ausbildung: Traumhochzeit von Wissenschaft und Praxis

Abschlussarbeiten stellen einen wichtigen Teil der Ausbildung dar. Anlässlich des Jubiläums «20 Jahre HfH» wurde diskutiert, was erfolgreiche Arbeiten ausmacht.

Kontakt
Steff
Aellig
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Dr. phil.
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Senior Consultant
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steff.aellig [at] hfh.ch
Dominik
Gyseler
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Dr. phil.
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Senior Lecturer
E-Mail
dominik.gyseler [at] hfh.ch

«Die Studiengänge an der HfH sind wissenschaftsbasiert und praxisorientiert», sagte die Rektorin Prof. Dr. Barbara Fäh zum Auftakt des Talks zur Ausbildung im Rahmen des Jubiläumsjahres, das unter dem Motto «Bildung für Alle – 20 Jahre HfH» steht. Diese beiden Kriterien bildeten denn auch den roten Faden der Diskussion, die sich um die Frage rankte: Was genau bedeutet das in Bezug auf das Verfassen von Bachelor- und Masterarbeiten?

Wissenschaftsbasiert heisst erstmal, dass die Arbeit anerkannten Kriterien genügt: Man muss das Problem präzise benennen, recherchieren, was man dazu schon weiss, mit nachvollziehbaren Methoden die neue Fragestellung untersuchen. Bei Abschlussarbeiten lernt man aber nicht nur wissenschaftlich zu arbeiten. In der Auseinandersetzung mit wissenschaftlichem Denken und Arbeiten schärfen die angehenden heilpädagogischen Fachpersonen auch überfachliche Fähigkeiten, mit denen sie ihre Berufspraxis kritisch reflektieren können. Für die Gäste des Talks passt deshalb der grosse Aufwand, den eine Bachelor- oder Masterarbeit mit sich bringt.

Wissenschaftsbasiert und praxisorientiert – wenn es klappt, finden in solchen Abschlussarbeiten also wahre Traumhochzeiten statt. Was das konkret bedeutet und wie sich die Ansprüche in den letzten Jahren verändert haben, sehen Sie im nachfolgenden Video.

20 Jahre HfH: Wie Abschlussarbeiten die Praxis verändern

Gesprächsgäste:

  • Olivia Gasser-Haas, MSc, Co-Leiterin Bachelorstudiengang Psychomotoriktherapie
  • Lars Mohr, Dr. phil, Modulleitung Masterarbeit
  • Judy Müller, Leitung Sonderpädagogik, Amt für gemeindliche Schulen Kanton Zug, HfH Hochschulrätin
  • Alexandra Graf & Petra Schäfer, Schulische Heilpädagoginnen und HfH Absolventinnen 2020

Begrüssung: Barbara Fäh, Prof. Dr., Rektorin HfH

Regie und Moderation: Dominik Gyseler, Dr. & Steff Aellig, Dr., HfH Wissenschaftskommunikation

Bericht: Steff Aellig, Dr. & Dominik Gyseler, Dr., HfH Wissenschaftskommunikation

Der Jubiläums-Talk hat am 11. Februar 2021 stattgefunden und wurde online durchgeführt. Die Veranstaltung war ausgebucht.

Beispiele für erfolgreiche Abschlussarbeiten. In drei Reportagen werden Bachelor- bzw. Masterarbeiten vorgestellt, die sowohl wissenschaftsbasiert als auch praxisorientiert sind:

  • Integration – aber nur auf Zeit? – Für Eltern von geistig behinderten Kindern beginnt die Integration meist voller Zuversicht. Doch der Weg ist für alle Beteiligten anspruchsvoll. Und wenn das Kind dann trotzdem in eine Sonderschule wechselt, ist das für viele Eltern schmerzhaft – aber auch entlastend. Die Masterarbeit von Alexandra Graf und Petra Schäfer erforscht die Perspektive der betroffenen Eltern beim Übergang von der Integration in die Separation.
  • «Luca Wasser trinkt» – Wenn ein Kind Probleme in der Zweitsprache hat, können mehrere Ursachen eine Rolle spielen. Im Rahmen der Bachelorarbeit von Caroline Remensberger und Ivana Svaco wurde eine Website entwickelt, mit der Übertragungsfehler von der Erst- in die Zweitsprache überprüft werden können.
  • Beziehungskapital anhäufen – Mit der Banking Time sollen Verhaltensprobleme vermindert werden. In ihrer Masterarbeit untersuchte Stefanie Schwan, wie wirksam die Methode ist.