Form, Raum und Zeit: vom Handeln zur Abstraktion

Kategorie Weiterbildung

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weiterbildungadmin [at] hfh.ch

Leitung

Marianne Flückiger Bösch

Dipl. Ergotherapeutin HF /Dozentin CAS Hochschuldidaktik

Überblick

«Form und Raum» gehört nebst «Zahl und Variablen», «Grössen und Daten» zu den zentralen Förderzielen im mathematischen Förderbereich des Lehrplan 21. Wie entwickeln sich visuelle, räumliche und zeitliche Kompetenzen von Geburt an? Ausgehend von der Vielfalt an «Lernumgebungen» im Alltag, welche Kinder durch Bewegung und Spiel im Laufe ihrer Entwicklung «durchwandern», schlagen wir im Kurs Brücken zu den Förderzielen im Mathematik-Unterricht. Dabei entdecken wir, dass visuelle und räumliche Aufgabestellungen entwicklungs- und neuropsychologisch unterschiedliche Anforderungen an die Kinder stellen und auch die exekutiven Funktionen sowie das Arbeitsgedächtnis eine wichtige Rolle spielen. Wie wir die visuellen und räumlichen Kompetenzen gezielt und aufbauend im Unterricht fördern, wie wir dabei vom eigenen Körper ausgehend abstrakte Konzepte für Anforderungen beim Zeichnen, Legen und Bauen und im Umgang mit der Zeit erarbeiten können, wird anhand anschaulicher Materialien und eines unterstützenden Modells im Kurs erarbeitet. Wenn visuelle und räumliche Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen den Lernprozess verlangsamen und beeinträchtigen, helfen uns Erkenntnisse aus der Neuropsychologie, welche uns durch die Differenzierung von Störungsbildern Ansatzpunkte für die Förderung und Therapie aufzeigen. Ein Kurstag voller Praxisbezüge erwartet Sie!

Fakten

  • Kursnummer
    2024-35
  • Datum
  • Dauer
    Freitag, 24. Mai 2024, 9.15-12.15 & 13.30-16.45 Uhr
  • Maximale Anzahl Teilnehmende
    24
  • Ort

    Zürich

  • Anmeldeschluss
  • Kosten
    CHF 210

Ziele

«Form und Raum» im Kontext der kindlichen Entwicklung verstehen sowie Schwierigkeiten in diesem Lernprozess verstehen und angehen können.

Die Teilnehmenden

  • kennen den Stellenwert der räumlichen Entwicklung im Kindesalter
  • kennen die vier räumlichen Störungsbilder (perzeptiv / kognitiv / konstruktiv / topografisch).
  • verbinden diese Struktur mit thematischen Schwerpunkten aus «Form und Raum» aus dem Lehrplan 21 und stellen Verbindungen zu aktuellen Erkenntnissen der Neuro- und Kognitionspsychologie her.
  • erlangen die Kompetenz, gezielt die visuell-räumliche Wahrnehmung im (Geometrie-)Unterricht zu fördern
  • und kennen unterstützende Vermittlungen bei Schwierigkeiten im Lernprozess.

Arbeitsweise / Besonderes

Vermittlung von Theorie mit hilfreichen Modellen; hoher Praxisbezug; Material- und Spieltische; Führen eines Lerntagebuchs

Zielgruppen

Lehrpersonen aus Regel- und Sonderklassen aus dem Zyklus 1 und 2, Schulische Heilpädagog:innen, Logopäd:innen, Psychomotoriktherapeut:innen

Teilnahmebedingungen: Anpassungsvorbehalt

Die Angebote der Weiterbildung können aufgrund von Fällen höherer Gewalt (Pandemiesituation, Strommangellage o.ä.) kurzfristig verschoben oder in ihrem Durchführungsmodus umgestellt werden (von einer Durchführung vor Ort zu einer hybriden oder online-Durchführung oder umgekehrt). Die Anmeldung behält in solchen Fällen ihre Gültigkeit, Anmeldegebühren werden nicht zurückerstattet. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie den eingangs geschilderten Teilnahmebedingungen zu. Weitere Informationen zu der Schutzkaskade HfH finden Sie hier